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Haydauer Passionsspiele

verknüpft Motive des Klosters Haydau mit dem Inhalt der Passionsspiele:
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Der gotische Spitzbogen sollte ursprünglich dem Betrachter die Größe Gottes vermitteln, wie ein Richtungspfeil weisen die gotischen Fenster nach oben. Paradoxer Weise wird die Größe Gottes im Passionsspiel deutlich, indem Gott in Jesus zutiefst Mensch geworden ist. Gottes Größe zeigt sich in diesem scheinbar schwachen Menschen Jesu von Nazareth.
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Die Rose erinnert einmal an den Rosengarten im Klosterpark, der stetig wächst durch immer neue Brautpaare, die als Zeichen ihrer Liebe einen Rosenstock pflanzen. Andererseits ist die Rose in der christlichen Symbolik sowohl ein Zeichen für Maria als auch für den leidenden Jesus. Die Rose mit ihren Dornen steht also sowohl für Maria, die ihren gekreuzigten Sohn Jesus im Arm halt als auch nur für Jesus: dann steht die rote Rose für das vergossene Blut und die Dornen für die Dornenkrone.
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Gelb-graue Töne sind typisch für Zisterzienserklöster und insbesondere für das Kloster Haydau. Zugleich aber kann der gelbe Farbton auch als Licht der Auferstehung gesehen werden.
Gründe für Passionsspiele:
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Theologische Perspektive:
Menschen, die teilweise mit Kirche wenig Berührungspunkte haben, lernen die Kernbotschaft des christlichen Glaubens kennen
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Ökumenische Perspektive:
Christen verschiedener Konfessionen arbeiten gemeinsam an diesem Projekt
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Lokalpatriotische Perspektive:
Menschen aus der Region lernen das Kloster Haydau kennen
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Lokale Perspektive:
engere Anbindung der Mörscher an das Kloster
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Kulturelle Perspektive:
ein wesentliches Fundament unserer christlich geprägten europäischen Kultur wird vermittelt,
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Finanzielle Perspektive:
bei Erfolg profitieren Kirchengemeinde, Theatergruppe und Förderverein, ein Gewinn wäre es aber nicht nur finanziell.